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M: Erinnerst du Dich an den Anfang deiner Arbeit in Wentorf?
K: Ich weiß noch, dass ich vor dem 1. Januar 2001 im November 2000 „undercover“ beim Gemeindetag war. Ich bin aber gleich aufgeflogen. Die Jugendlichen hatten eine Waffelstube im Kinderkirchenraum und haben mich freundlich begrüßt. Ich war überrascht, dass so viele sich hier ehrenamtlich engagieren. Am Anfang habe ich dann mit meiner Kollegin Antje Cordes die Arbeitsfelder strukturiert. Wir hatten beide eine halbe Stelle, da war die Frage: Wer übernimmt was?
M: Gab es eigene Ideen, die du nach Wentorf mitgebracht hast?
K: Schon beim ersten Teamtreffen kamen rund 20 Jugendliche, die selbstständig viele eigene Ideen mitbrachten – Da wurde mir klar: Hier muss ich gar nicht viel einbringen! Nur unterstützen, was an Ideen da ist.
M: Rückblickend, welche Erlebnisse stechen besonders für Dich hervor?
K: Alle Freizeiten! Da gibt es nicht die eine, die hervorsticht – aber die Gemeinschaft, die unterwegs entsteht, ist immer etwas Besonderes. Es war auch immer besonders schön, auf den Schwedenfreizeiten so lange in einem festen Team zusammenzuarbeiten. Nicht nur schön, aber auch besonders, war die „MaBu-Retter Aktion“: Die Power, mit der die Leute Spenden gesammelt haben für die MaBu und dann das anschließende Sommerfest. Im ganzen Ort liefen Menschen mit den T-Shirts herum, die uns unterstützt haben. Eine besondere Nähe hatte ich zu Beginn zu einer Kochgruppe. Wir wurden über Jahre hinweg eine richtig eingeschworene Gemeinschaft und ich habe miterleben dürfen wie diese jungen Menschen erwachsen wurden. Und dann war da auch die Zeit nach Corona: Da ist viel Neues entstanden. Die Jugendlichen waren froh, sich wieder treffen zu können und es gab so eine Aufbruchstimmung.
M: Was gefällt dir besonders gut an der Arbeit?
K: Jugendliche sind meine Lieblingsmenschen. Dass die in dieser wichtigen Lebensphase einen teilhaben lassen an ihren Gedanken und ihrem Leben, schätze ich sehr.
Katrin Ahrens feiert ihr Jubiläum am Freitag, dem 27. Februar in einem Gottesdienst mit Abendmahl um 17:00 Uhr. Anschließend findet eine Party in der Mabu statt.
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